Wirbelgleiten: Wann ist eine Stabilisierung nötig? Antworten eines Neurochirurgen FMH.
Die Spondylolisthesis ist ein Gleiten eines Wirbels über den anderen, oft mit degenerativen Veränderungen verbunden. Sie kann den Wirbelkanal verengen und die Nerven komprimieren.
Kreuzschmerzen, in die Beine ausstrahlende Schmerzen, manchmal Claudicatio beim Gehen — ähnlich der Spinalkanalstenose.
Bei bestätigter Instabilität und Versagen der konservativen Behandlung wird die Nervendekompression mit einer Stabilisierung (Fusion, Spondylodese) des Segments kombiniert: Pedikelschrauben und Cage, vor allem auf Höhe L4-L5 und L5-S1. Die Schraubenplatzierung erfolgt mit Neuronavigation für maximale Präzision.
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Die Fusion betrifft ein oder zwei Segmente; die Gesamtbeweglichkeit der Wirbelsäule bleibt weitgehend durch die übrigen Höhen erhalten. Dies wird im Einzelfall besprochen.
Die Konsultationen finden auf Deutsch, Französisch oder Englisch statt. Für einen Termin erreichen Sie uns am einfachsten telefonisch. Unser Sekretariat ist Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr erreichbar; Samstag und Sonntag über die Notfallstation der Clinique La Colline (Hirslanden).